Kurz: Ja – wenn Dauerleistung, Spitzenreserve und Sinusform stimmen. Worauf es beim netzunabhängigen Schweißen wirklich ankommt und welches Gerät sich eignet.
Ein Schweißgerät netzunabhängig zu betreiben hängt an drei Faktoren:
Ein oft übersehener Wert ist die Einschaltdauer (ED) des Schweißgeräts: Sie gibt an, wie lange unter Volllast geschweißt werden kann, bevor eine Pause nötig ist – sie entlastet auch die Stromquelle.
| Schweißverfahren | Typischer Leistungsbedarf | Mit G-Pro 3600 (3,6 kW / 18 kW Spitze, reiner Sinus) |
|---|---|---|
| Inverter-MMA (Elektrode/E-Hand) | ~2–5 kW je nach Strom | Ja – Elektroden bis ca. 2,5–3,2 mm gut machbar |
| WIG / TIG | ~1,5–4 kW | Ja – im üblichen Leistungsbereich |
| MIG/MAG (Schutzgas) | ~3–6 kW | Im unteren/mittleren Bereich; bei hohem Strom Dauerleistung beachten |
Netzunabhängig schweißen, bohren, sägen – emissionsfrei. Ab 2.999 € netto.
Zum G-Pro 3600 & Vergleich →Ja, bei ausreichender Dauerleistung, Spitzenreserve und reinem Sinus. Der G-Pro 3600 (3,6 kW, 18 kW Spitze, reiner Sinus) betreibt typische Inverter-MMA-Geräte netzunabhängig.
Inverter-Schweißgeräte haben empfindliche Elektronik. Modifizierter Sinus kann sie beschädigen oder den Lichtbogen instabil machen – reiner Sinus ist erforderlich.
Faustregel: bis ca. 2,5–3,2 mm mit einem 3,6-kW-Gerät, je nach Schweißstrom und Einschaltdauer. Größere Elektroden bei hohem Strom können die Dauerleistung übersteigen.
Weiterlesen: Anlaufstrom: bis 18 kW Startleistung · Strombedarf von Baustellen-Werkzeugen · G-Pro 3600 vs. Instagrid ONE
Hinweis: Werte sind Richtwerte. Maßgeblich sind die Angaben des Schweißgeräteherstellers (Leistung, Einschaltdauer, Anlaufverhalten).